Freitag, 8. August 2014

moses. Verlag: Zieh Leine, Flynn

Flynn, die Piraten-Eule, ist ein echter Störenfried. Klammheimlich hat er alles gemopst, was er auf Deck finden konnte und bunkert es in seinem Ausguck - dem Krähennest: die goldenen Trinkbecher der Mannschaft, den Säbel des Käpt`ns, die Schatztruhe, den Schmuck für die Piratenbräute und ein paar Mäuse - für alle Fälle. Man kann ja nie wissen, wie lange man auf dem Trockenen sitzt. Frech thront er hoch oben auf dem Krähennest und grinst hämisch vor Freude über so viel Reichtum. Wen wundert´s, dass die Schiffsmannschaft tobt und ihre Sachen wiederhaben möchte! Flynn soll schließlich Leine ziehen!
Der Spielmechanismus basiert auf dem Tischtuchtrick, bei dem man mit einem Ruck das Tischtuch vom Tisch ziehen muss, ohne dass das Geschirr auf dem Boden plumpst. Mit Schwung muss man auch bei Zieh Leine, Flynn verschiedene Karten aus dem Stapel ziehen. Ein Spielspaß, der garantiert bei Groß und Klein ziehen wird.

Seit Mai 2014 gehört Zieh Leine, Flynn zur Empfehlungsliste des "Kinderspiel des Jahres"!

Zieh Leine, Flynn (ca. 19,95€)

Spieler: 2 - 5 
Spieldauer: 15 Minuten
Empfohlenes Alter: ab 6 Jahren
Verlag: moses. Verlag
Autor: Stefan Dorra, Manfred Reindl
Illustration: Antje Flad
Art.Nr.: 90212

Inhalt:
- 1 Piraten-Eule Flynn (FSC® zertifiziertes Holz)
- 1 Würfel (FSC® zertifiziertes Holz)
- 1 Krähennest-Karte
- 20 Schnurkarten
- 35 Goldmünzen
- Spielanleitungen

Spielablauf:
Zunächst legt jeder Spieler sieben Goldmünzen vor sich hin und zwar so, dass die Flynn-Seite zu sehen ist. Anschließend türmen die Spieler die Schurkarten mit den insgesamt fünf unterschiedlichen Gegenständen zu einem großen Turm. Auf diesem thront die Pirateneule Flynn. Doch aufgepasst: Die Spieler müssen sich genau merken, wo im Stapel die Gegenstände liegen ...
Der Würfel gibt vor, welchen sie finden müssen. Zieht man mit Schwung an der Schnurr und findet den richtigen Gegenstand, ohne dass der Stapel umfällt, darf man eine seiner sieben Goldmünzen umdrehen. Wer als Erster alle seine Flynn-Münzen umgedreht hat, gewinnt das Spiel und Flynn hat Leine gezogen. Doch wehe, Flynn purzelt von Stapel ...

Fazit: Die stabile Spielverpackung und der hochwertige Inhalt (sehr dicke Schnurkarten, großer Würfel und eine massive Pirateneule aus Holz ...) garantieren lange Spielfreude. Es handelt sich um eine ausgefeilte und großartig umgesetzte Spielidee, die Kinder sofort anspricht. Alle Jungen und Mädchen mit Sinn für Abenteuer und Freibeuter werden begeistert sein.    
Die einfache Anleitung ist schnell gelesen und verstanden. Schon bei der Spielvorbereitung müssen die Spieler ihr Köpfchen benutzen, da sie sich beim Auftürmen der Schnurkarten die Motive merken müssen. Nachdem der große Turm mit Krähennest und Flynn komplett ist, werden noch schnell die sieben Goldmünzen verteilt. Schon kann das Gefecht um die Schätze beginnen.    
Dieser spezielle Memory-Würfelspiel-Mix trainiert die Aufmerksamkeit, das Gedächtnis und die Geschicklichkeit der Spieler. Hierbei kam für uns der Spaß nicht zur kurz und vom ersten Augenblick an fieberten alle Spieler mit ihren Mitspielern mit. Wer schafft den Tischtuchtrick und wer nicht?
Aber nicht nur der Tischtuchtrick fordert die einzelnen Spieler heraus. Mit jeder Spielrunde steigert sich die Wahrscheinlichkeit, mit der erwählten Schnurkarte vollkommen daneben zu liegen. Die Kinder waren voller Eifer bei jeder Spielrunde dabei. Sie haben sich riesig gefreut, wenn ein anderer Spieler den Turm zum Einstürzen brachte oder die falsche Schnurkarte zog.   
Das sehr empfehlenswerte Freibeuter-Spiel weckt den Ehrgeiz aller Spieler und schult dabei ihre Fähigkeiten.  

Wir sage Danke für das abenteuerliche Spielvergnügen an das moses. Verlag Team.

Kommentare:

  1. Ein toller Blog - ich folge dir ab jetzt sehr gern und regelmäßig. Vielleicht magst du auch mal bei mir vorbei schauen und mir folgen. Das würde mich freuen. Viele Grüße. Kerstin http://testenundgewinnen.blogspot.de

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  2. Hallo,

    vielen Dank für das Lob :-)

    Ich folge dir schön länger über Google+.

    Liebe Grüße

    Sophie

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